Silver Surfer setzen vermehrt auf Mobile Banking

Silver Mobile Banking

Immer mehr Senioren zücken das Handy oder Tablet, um Bankgeschäfte zu tätigen.Wer heute seine Bankgeschäfte tätigt, geht häufig nicht mehr den Weg zur traditionellen Filiale, sondern zückt vermehrt das Smartphone. Immer mehr Österreicher setzen auf Mobile Banking, um den Kontostand zu prüfen, eine Überweisung zu tätigen oder Zahlungseingänge zu kontrollieren. Lediglich komplexere Finanzgeschäfte, wie die Aufnahme von einem Kredit Österreich, erfordern in manchen Fällen noch persönliche Beratung. Auffällig ist, dass auch immer mehr Silver Surfer bei Bankgeschäften zum Handy greifen. Einer Umfrage der ING-DiBa Austria zufolge nutzen 77 Prozent der online-affinen Österreicher über 55 Jahren Online Banking am stationären PC. Rund 34 Prozent tätigen Bankgeschäfte bereits über das Handy. Etwa 16 Prozent gaben an, großes Interesse am Mobile Banking zu haben und sich demnächst bei ihrer Bank über die jeweiligen Möglichkeiten informieren zu wollen.

Der Trend hin zum Silver Mobile Banking hängt auch damit zusammen, dass technische Neuerungen immer verbreiteter sind. Bereits 66 Prozent der Generation Ü-55 besitzen ein Smartphone. Ein Tablet nutzen 33 Prozent der Senioren. Erleichtert wird der Umgang mit der Technik von den Herstellern selbst, die sich zunehmend auch der älteren Zielgruppe anpassen. Handys mit besonders großen Displays und leichter Bedienung sind keine Seltenheit mehr in Elektrofachgeschäften. Was viele Senioren jedoch vor der Nutzung des Handys für Mobile Banking Vorgänge abschreckt, ist das mangelnde Vertrauen in die Sicherheit der Technik. Laut der ING-DiBa Austria kann dem jedoch mit einigen Tricks Abhilfe geschaffen werden.

So gilt es beispielsweise, immer die offizielle App der jeweiligen Bank zu nutzen, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das jeweilige Passwort nicht leicht zu knacken ist. Empfohlen wird Senioren dabei, auf ganze Sätze zurückzugreifen, da der Silver Mobile Banker sich diese in den meisten Fällen leichter merken kann. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sollte das Passwort in regelmäßigen Abständen geändert werden und niemals auf dem Handy oder Tablet gespeichert werden. Will man Bankgeschäfte unterwegs tätigen, sollte man nicht auf kostenfreies W-Lan in Kaffeehäusern oder Einkaufszentren zurückgreifen. Dieses eignet sich lediglich zur Recherche: So kann man einfach und bequem die günstigsten Kreditzinsen ermitteln oder einen Kreditrechner zurate ziehen. Getätigt werden sollte das Geschäft über das kostenlose Netz jedoch nicht.

Dass Mobile Banking deutliche Vorteile für Senioren hat, konnte die Studie der ING-DiBa ebenfalls belegen. Jeder dritte Silver Mobile Banker gab an, durch die Nutzung von Handy oder Tablet einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen zu haben. Jeder zehnte Nutzer im Alter von über 55 Jahren überzieht sein Konto dank des Mobile Bankings seltener und kann zusätzlich mehr Geld ansparen.