Kreditkartenzahlung: Einfach, sicher und schnell

Mit der Kreditkarte zahlen: Immer und überall


Für viele Menschen ist die Kreditkarte zu einem ständigen Begleiter im täglichen Leben geworden, auf den sie nicht mehr verzichten möchten. Ob im Onlineshop, im Restaurant oder auf Reisen – die Zahlung mit der Kreditkarte ist unkompliziert, schnell und obendrein sicher. Dennoch betrachten einige Menschen die Kreditkarte nach wie vor mit Argwohn. Das Wörtchen „Kredit“ dürfte daran nicht unerheblichen Anteil haben, verbindet sich damit doch meistens die Vorstellung von Zinslast und Schulden. Doch Sie können beruhigt sein: Richtig eingesetzt, ist die Kreditkarte so günstig wie andere Zahlungsmittel auch.

Weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel

Die Zeiten, in denen nur einige wenige Hotels Kreditkarten akzeptiert haben, sind Geschichte. Längst ist das Plastikgeld zu einer gängigen Zahlungsmöglichkeit geworden. Akzeptanzstellen gibt es auf dem gesamten Globus. Wer in Besitz einer Kreditkarte der großen Herausgeber, zum Beispiel Visa oder Mastercard, ist, kann mit ihr bezahlen, was es zu bezahlen gibt. In den allermeisten Fällen dürfte die Kreditkarte akzeptiert werden. Das beginnt schon beim täglichen Einkauf im Discounter um die Ecke und auch in vielen anderen Situationen hilft sie weiter: Der Einkaufsbummel in der Stadt dürfte mit einer Kreditkarte genauso erfolgreich sein wie die Shoppingtour im Internet.

Nicht ohne Kreditkarte

Das Internet ist eine globale Sache. Und so dürften auch Sie schon mal mit Onlineshops oder -diensten in Berührung gekommen sein, die im Ausland beheimatet sind. Insbesondere amerikanische Unternehmen setzen stark auf die Kreditkarte und akzeptieren manchmal sogar ausschließlich diese als elektronisches Zahlungsmittel. Dann wäre eine Kreditkarte unumgänglich, wenn man den Onlinedienst nutzen oder im Shop einkaufen möchte. Die Apple-Dienste iTunes, Apple Music und der App-Store sind so ein Fall.

Doch nicht nur beim klassischen Einkauf ist die Zahlung per Kreditkarte möglich. Die Kreditkarte hat ihren Ursprung im Reisen. Und so ist sie auch bei Hotels, Autovermietungen, Taxis, Restaurants und Kultureinrichtungen wie Opernhäusern gängig und weit verbreitet. Zuletzt können auch viele Onlinedienstleistungen mit der Kreditkarte bezahlt werden: Onlineabos von Magazinen, Videospieldownloads, Musik- und Filmstreaming. Die meisten Anbieter akzeptieren das Plastikgeld.

Unkompliziert und schnell an der Kasse

Das Bezahlen mit der Kreditkarte ist eine unkomplizierte Angelegenheit und unterscheidet sich nicht wesentlich von der Girokartenzahlung. Der Verkäufer oder – z.B. im Hotel – der Rezeptionist zieht die Kreditkarte durch das Kartenlesegerät. Daraufhin müssen Sie als Karteninhaber eine Unterschrift leisten. In der Regel sollte die Identität zusätzlich noch mit dem Personalausweis bestätigt werden; in der Praxis geschieht dies jedoch nicht immer. Hin und wieder kann es dagegen vorkommen, dass beim Bezahlen im Geschäft auch der PIN abgefragt wird, zum Beispiel dann, wenn die Unterschrift unleserlich ist.

Per Klick mit der Kreditkarte bezahlen

Kontaktlos bezahlen

Über Near Field Communication (kurz: NFC) ist das sogenannte kontaktlose Zahlen mit der Kreditkarte möglich. Die Karte selbst muss dazu noch nicht einmal aus dem Portmonee genommen werden. Der Betrag wird automatisch abgebucht, sobald sich das Portmonee mit der Kreditkarte im Kassenbereich befindet. Das ermöglicht eine noch schnellere Zahlungsabwicklung, z.B. an der Supermarktkasse.

Ein größerer Fernseher für das heimische Wohnzimmer, der Strauß Blumen für die Mutter, die Buchung des Leihwagens für den nächsten Urlaub: In Zeiten des Internets sind wir immer nur wenige Klicks davon entfernt, uns oder unseren Liebsten eine kleine Freude zu bereiten. Auch bei Onlinekäufen ist die Kreditkarte ein gängiges Zahlungsmittel. Dann werden die gängigen Kreditkartendaten abgefragt oder sie sind aufgrund früherer Käufe bereits im eigenen Nutzerkonto hinterlegt.

Eine Unterschrift, wie sie im Ladengeschäft nötig ist, wird online selbstverständlich nicht geleistet. Stattdessen müssen Sie bei Einkäufen als Karteninhaber die Kreditkartennummer, Ihren Namen und das Ablaufdatum der Karte angeben. Zusätzlich wird auch noch der Kartenverifizierungscode abgefragt. Erst wenn der Verkäufer sämtliche Daten der Kreditkarte hat, kann der Kauf stattfinden.

Wie sicher ist das Ganze?

Grundsätzlich ist die Kreditkartenzahlung eine sichere Sache. In den vergangenen Jahren wurden immer bessere Sicherheitsstandards entwickelt, mit denen Betrug und dem damit verbundenen Geldverlust vorgebeugt werden soll. PCI (abgekürzt für Payment Card Industry Date Security Standard) ist ein solches Sicherungsverfahren. Ab einer bestimmten Größe müssen verkaufende Unternehmen an diesem Verfahren teilnehmen und ihre digitalen Systeme nach vorgegebenen Richtlinien schützen.

Bei Onlineeinkäufen kommen weitere Sicherheitsstandards hinzu, zum Beispiel 3-D-Secure, das bei Visa mit dem Dienst Verified by Visa und bei Mastercard mit SecureCode umgesetzt ist. Und auch die Abfrage des Kartenverifizierungscodes (CVV oder CVV2 bei Visa, CVC oder CVC2 bei Mastercard) macht Käufe im Internet sicherer. Denn dieser Code erscheint auf keiner Kreditkartenabrechnung, sondern nur auf der Karte selbst. Sollten Sie also mal eine Abrechnung verlieren, kann diese von Betrügern nicht verwendet werden, um online auf Ihre Rechnung Käufe zu tätigen.

Kartensperrung bei Verlust

Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist letztlich auch die Möglichkeit, die Kreditkarte bei Verlust oder Diebstahl schnell sperren zu lassen. Dies ist auf mehreren Wegen und innerhalb kürzester Zeit möglich. Sie können die Karte bei Ihrer Bank, der Kreditkartenfirma oder über einen zentralen Notdienst sperren lassen. Da Sie hierbei Ihre Kartendaten angeben müssen, ist es sinnvoll, dass Sie sich diese im Vorfeld bereits notieren. Wer schnell handelt, verliert womöglich gar kein Geld. Bargeld hingegen, das Sie im Portmonee mit sich geführt haben, wäre im Falle eines Verlustes der Geldbörse auf jeden Fall weg. Auch hier zeigt sich der Vorteil des Plastikgeldes.

Kosten einer Kreditkartenzahlung

Eine Hotelrezeptionistin nimmt eine Kreditkarte entgegen

Prinzipiell ist bei den meisten Banken die Zahlung mit der Kreditkarte kostenlos. Ob anschließend jedoch noch Kosten entstehen, hängt davon ab, welchen Kreditkartentyp Sie verwenden. Bei Charge-, Debit- und Prepaid-Karten werden alle Zahlungen sofort bzw. spätestens zum Monatsende abgebucht. Es fallen also auch keine Kreditzinsen an. Anders liegt der Fall bei Revolving-Karten. Mit diesen ist eine Ratenzahlung möglich; dementsprechend werden Kreditzinsen auf die ausstehende Summe fällig. Für alle Karten (außer Prepaid) gilt: Sollten Sie in den Dispo Ihres Kontos rutschen, fallen selbstverständlich die üblichen Dispozinsen an.

Fremdwährungsgebühr im Ausland

Die Nutzung der Kreditkarte im Ausland ist nicht zwangsläufig mit zusätzlichen Kosten verbunden. Entscheidend ist bei den meisten Anbietern, ob Sie in einer Fremdwährung (also nicht in Euro) zahlen. Bei Einkäufen außerhalb der Eurozone – und übrigens auch beim Geldabheben – fallen dann in der Regel Fremdwährungsgebühren an. Und auch wenn Sie einen Internetshop nutzen, der eine andere Währung als Euro nutzt, wird die Gebühr erhoben, wenn Sie mit der Kreditkarte online bezahlen. Wer auf solche Faktoren achtet, vermeidet unnötigen Ärger beim Blick auf die nächste Kreditkartenabrechnung.

Schnell gezückt, schnell geklickt

Beim Stadtbummel praktisch, beim Onlinekauf unkompliziert, auf Reisen unerlässlich: Die Kreditkarte ist aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Als Zahlungsmittel sind die meisten Kreditkarten geeignet. Doch nicht jede Karte bietet die Leistungen, die sich alle wünschen. Und eigentlich wünschen sich ja auch nicht alle Menschen das Gleiche. Bei einem Anbieter fallen womöglich höhere Fremdwährungsgebühren als bei einem anderen an, dafür erhebt dieser vielleicht bei Bargeldabhebungen eine kleine Gebühr. Wenn Sie auf der Suche nach einer (neuen) Kreditkarte sind, sollten Sie also erst einmal die Leistungen der Kreditkarten vergleichen. Das ist die erste Voraussetzung, wenn es am Ende auch passen soll.